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Mehr Öl durch Hormus, Iran bleibt unter Blockadedruck

Laut einer AP-Auswertung von Kpler-Daten stiegen die nichtiranischen Ölausfuhren durch Hormus von 300.000 Barrel pro Tag am Kriegshöhepunkt auf 8,4 Millionen im September. Einschließlich Alternativrouten waren es 10,8 Millionen gegenüber rund 14 Millionen vor dem Krieg. Irans Exporte fielen von 1,85 Millionen im Frühjahr auf etwa 255.000 Barrel pro Tag im August.

War Compass RedaktionVeröffentlicht:

Die Straße von Hormus bei Nacht als Symbolbild für den teilweise wiederkehrenden Öltransport
Die Straße von Hormus bei Nacht als Symbolbild für den teilweise wiederkehrenden Öltransport

Beide Konfliktseiten werden getrennt dargestellt; anschließend folgt eine sachliche neutrale Einordnung.

US-Darstellung

Die USA werten den Anstieg als Teilerfolg ihrer Blockade und Schiffsbegleitung: Der nichtiranische Verkehr nehme wieder zu, während Irans Ausfuhren stark begrenzt blieben.

Iranische Darstellung

Iran beansprucht weiterhin die Kontrolle über Hormus und lehnt Zugeständnisse bei der Meerenge, seinem Atomprogramm und seinen regionalen Verbündeten ab.

Neutrale redaktionelle Einordnung

Die Daten belegen eine reale Teilöffnung, aber keine Rückkehr zum Normalniveau und keinen politischen Durchbruch. Die Zahlen stammen aus der AP-Auswertung von Kpler-Daten; der IEA-Monitor liefert den breiteren Energiemarktkontext.

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